Manfreds weiterer Werdegang
Manfred besuchte nach vier Jahren Elementarunterricht in der jüdischen Volksschule in Burghaun von 1929 bis April 1934 die Lateinschule in Hünfeld. Selbstverständlich gehörte Manfred auch dem jüdischen Sportverein an, wo man als Junge besonders eifrig Fußball spielte. Kindheit und Jugend in Burghaun gestalteten sich nach seinen Aussagen bis 1933 normal und friedlich, was sich dann mit dem Auftreten der Braunhemden gründlich änderte. Das Zerstören von Fenstern und Türen sei die Spezialität der Nazis gewesen. Daher geschah es nicht nur einmal, dass die Familie aus Angst vor Übergriffen in der Scheune ihrer Nachbarn Folger und Jäger Schutz suchte. 
Lateinschüler Manfred mit Schülermütze etwa 1929 umringt von seiner Mutter und den älteren Brüdern Milian und Norbert
Der jüdische Sportverein in Burghaun etwa 1933/34 vor der Synagoge  - Manfred steht in der hintersten Reihe als 4. von rechts. Links außen mit Krawatte ist der Leiter und Vorturner Moritz Stern zu sehen.
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