Der Pfarrer der Rotenburger Altstadt, Kurt Müller-Osten, machte seinen Konfirmanden ernsthafte Vorhaltungen wegen deren Mittäterschaft an dem Zerstörungswerk in der Synagoge, wodurch er sich den Zorn der örtlichen Parteiführung zuzog. Es kam sogar zu Steinwürfen gegen die seitliche Kirchentür während des Gottesdienstes am Buß- und Bettag am 16. November 1938.


  
Wandteppich, der von Mai 1935 bis März/April 1945 neben der Kanzel der Jakobikirche (Altstadtgemeinde) hing. (Zeitgenössische Postkarte)

Links: Ausschnitt aus dem Wandteppich, der 1934/35 von der Rotenburger NS-Frauenschaft unter Anleitung des Kunstlehrers und Kreiskulturwarts Wolf-Dietrich Stein gestaltet wurde.
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Kristallnacht Rotenburg