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Leider wurde mein Vater dann herzkrank und musste aufhören zu arbeiten. 1965 ist er an seinem Herzleiden gestorben. Meine Mutter hat ihn um viele Jahre überlebt. Sie starb 89-jährig 1992 in New York.
Gertrud ging in N.Y. weiter zur Schule. Nach ihrem Schulabschluss ließ sie sich zur Sekretärin ausbilden. 1953 hat sie geheiratet und mit ihrem Mann, der 2002 starb, eine große Familie gegründet, zu der heute viele Enkel und Urenkel zählen. 
Ich fand meine erste Arbeitsstelle in einer Fabrik, die Blitzlichtgeräte für Fotoapparate herstellte. Tagsüber arbeitete ich dort, danach besuchte ich die Abendschule, um den Highschool-Abschluss zu machen. Nach etwa eineinhalb Jahren bekam ich eine Gelegenheit, Bäcker zu werden. Also habe ich eine Lehre gemacht, und zwar bei Max Weinberg, der aus Schenklengsfeld stammte. Nach zwei Jahren war ich gelernter Bäcker. Seit 1948 gehörte ich übrigens der "national guard" an.  Dann brach 1950 der Koreakrieg aus und ich kam in die US-Army.
Da war ich von Oktober 1950 bis Mai 1952, zuletzt in Korea als Sergeant in leitender Stellung in einer Versorgungseinheit.
Alfred Strauss (links) als Soldat in der  US-Army.
Aufbau einer neuen Existenz in New York